Eigentlich fand ich die Diskussion über dieses Thema eher störend. Nun habe ich jedoch festgestellt, dass das Setzen von Backlinks bei vielen Bloggern eine sehr wichtige Rolle spielt. Die Meinungen gingen und gehen von Blog zu Blog wirklich absolut auseinander.
Aus SEO – technischer Sicht ist es natürlich verständlich, dass man die Popolarität seiner Webseite, ob Blog oder was auch immer, erhöhen will.
Ich möchte in diesem Zusammenhang auch keinem zu Nahe treten, deshalb schreibe ich kurz warum ich blogge und kommentiere und welche Erwartungen ich an andere Blogger stelle.
Ich lese ein Blog, weil:
(einzelne oder mehrer Punkte zutreffen)
- mich ein oder mehrere Themen/Artikel des jeweiligen Blogs interessieren.
- der Betreiber des Blogs sympathisch rüberkommt.
- der Betreiber des Blogs einen Schreibstil hat, den ich als angenehm empfinde.
- der Blogbetreiber mit seiner Meinung / Stil auf einer Wellenlänge liegt, die für mich erkennbar oder der eigenen Wellenlänge ähnlich ist.
Im zweiten Schritt finden dann die jeweiligen Kommentare zu den Themen mein Interesse. Ich empfinde es als angenehm, wenn auf die individuellen Kommentare durch den Blogbetreiber (Autor des Artikels) reagiert wird.
Ob der Kommentar den ich möglicherweise abgebe und der dazugehörige Verweis auf den Ursprung (Backlink) in dem Blog auf “Follow” oder “NoFollow” stehen, ist mir in jedem Fall egal.
Ich erwarte auch nicht, das aus Gefälligkeit ein Rückbesuch auf dem eigenen Blog stattfindet. Ich werde auch ohne Rückbesuch auf den Blogs weiterlesen und kommentieren, deren Artikel mein Interesse finden.
Ich habe kein Problem damit, wenn ich auf keiner Blogroll auftauche.
Ich finde es o.k. wenn jemand meine Ansichten (im Blog) kommentiert, solange er dies ohne Zwänge tut (s.o.).
Lange Rede kurzer Sinn, ich habe festgestellt, dass die Intentionen der Blogger warum sie einen Artikel auf einem Blog kommentieren, grundverschieden sind besonders was das Headline Thema betrifft. Deshalb stehen ab jetzt alle LINKS vorerst auf *FOLLOW*. Somit scheint man es der Mehrheit rechtmachen zu können.
Ich betreibe ein Blog, weil es mir die Möglichkeit gibt, meine Ansichten und Meinungen zu gewissen Themen, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ohne es immer wieder erklären zu müssen. Viele Themen entspringen gewissen Gedanken und Emotionen die rein subjektiv sind. Ich nutze das Blog als OUTLET was auch die spartanische Darstellung erklären könnte. Ich habe für mich ein gutes Gefühl wenn ich meinen Gedanken Luft gemacht habe und diese im Blog ausgedrückt habe. Ob diese Gedanken interessant für Andere sind, ist eher zweitrangig. Sollten diese jedoch kommentiert werden oder Anlass zu Diskussionen geben, so freue ich mich über jede Resonanz.
Falls sich nun jemand fragt warum ich mal “das Blog” und mal “der Blog” schreibe, guckst Du hier:

Hy Frank, ich denke genauso wie du. Sonst würde ich nicht in so imens vielen Nofollow Blogs kommentieren. Nur leider gibt es doch schwarze Schafe, die genau wissen was sie da tun und man merkt genau wie berechnend sie vorgehen. Ist es mal ein nicht so Trafficlastiger Artikel, liest man diese betreffenden Blogger auf einmal wieder öfter in den Kommentarsträngen verschiedener Blogs. Und wenn man dann mal genau nachschaut, sind dann die Usernamen nicht mit der normalen Blogadresse sondern direkt zum Trafficschwachen Artikel verlinkt. Und wenn diese Blogger dann keine NoFollow Free Links bieten, finde ich es einfach nur linkisch und sowas bekommt bei mir ohne Überlegung ein Nofollow.
Ich meine, niemand bricht sich ein Bein wenn er sein Blog auf Nofollow Free setzt. Schwer ist es auch nicht und Gründe es auf Nofollow zu lassen gibt es auch keine. Also, warum nicht die ganzen Diskussionen darüber vergessen und lieber Aufklärungsarbeit leisten. Denn die meisten Nofollow Blogs sind es, weil die Betreiber es nicht wissen.
Ich persönlich habe Spass daran, nach dem Veröffentlichen der Artikel mit meinen Lesern darüber zu sprechen. Und wenn ich sehe, dass sie ihre Zeit bei mir lassen, mir ein Feedback geben und auch immer wiederkommen, dann ist es das Mindeste was man tun kann.
Mein Slogan: Seid nett, gebt Linkgeiz keine Chance
Meine Meinung
@Rio Ich glaube auch, das viele User ihr Blog im Standardmodus betreiben und gar nicht wissen, was das bei einigen Bloggern für Konsequenzen hat. Deshalb hast Du natürlich Recht, dass man Aufklärungsarbeit leisten sollte um gerade diese User auf den Umstand Follow/NoFollow hinzuweisen.
Ich habe mir hier auf dem Blog bewusst keine SEO-Tools installiert. Somit mache ich mir keinen Stress mit zu oder abnehmenden Verlinkungen und solange ich nicht aktive SPAM-Abwehr in groesserem Masse betreiben muss, soll das auch so bleiben. Ich habe den Vorgänger dieses Blogs über mehrere Jahre ohne Kommentarfunktion betrieben und habe deshalb auch kein Problem damit, wenn die Leute nur lesen und nicht kommentieren. haha. Übrigens danke für den Tip mit dem Browser Plugin von Firefox. (Wie stelle ich fest ob ein Blog Nofollow oder Nofollow Free ist ?)
Ich hatte in der Vergangenheit das Standard Follow-Url Plugin im Einsatz, was aber anscheinend nur in gewissen Bereichen das NoFollow Attribut entfernt hat.
Danke für Deinen Beitrag.
Franky ich kann dem nichts mehr hinzufügen! Danke der Beitrag spricht mir aus der Seele!
@Ecki Dann hat das mit der Wellenlänge ja schon mal geklappt. Das mit der Seele mußt Du mir noch mal erklären. Haha.
ich hab von diesen dingen gar keinen plan. und interessiere mich auch nicht für diese zugriffszahlen. ich schreibe für mich als tagebuch und um mein hirn zu entmüllen bzw. mich vor grübeln zu schützen.
ist das falsch?
@Lutz Find ich richtig. Mach ich auch so. So eine Art Ventil um den Dachstuhl zu entlüften.
Ich habe meinen Blog FreeNofollow. Einfach,weil ich gerne Baclklinks hergebe. Warum auch nicht?! Spammer werden gelöscht und fertig. Seo-Technisch ist mein Blogroll eine Katastrophe. Lol, weil er einfach zu lange ist. Das ist mir aber sowas von wurscht. Ich finde es so angenehm. Ich gucke eigentlich nie ob ein Blog Follow oder Nofollow ist. Wo ich gerne lese, da kommentiere ich auch gerne. Basta.
@Nila
Da kann ich Dir nur voll und ganz beipflichten.
Wie ich es schon öfter geschrieben habe ich lese sehr viele Blogs und zeitlich bekäm ich das gar nicht auf die Reihe überall da wo ich lese und das ich gut finde zu kommentieren. Deswegen kommentiere ich lieber auf einem Blog der Follow ist als auf einem Nofollowblog. Ich habe meinen Blog sofort auf Follow geschaltet als ich das erste mal darüber gelesen habe und da lief der noch nicht lange. Ich würde mir mal ein Plugin wünschen das abchekt ob der Kommentierente Follow oder Nofollow hat und ihn dann gegebenfalls auf Nofollow setzt. Am Anfang hatte ich alles auf Follow, irgendwann habe ich mich dann mal “Nofollow Case by Case” installiert weil manche ganz tolle Namen oder ihre halbe Meta Tag Description hinterlassen haben. Zuvor habe ich das noch umkorigiert mittlerweile gibts dafür einen Nofollow. Meistens gibts auch wirklich nicht viel zu sagen, die einen schreien über z.B. über Blogspam, auch das versuche ich zu vermeiden, im allgemeinem nehme ich mir für einen Kommentar ein wenig Zeit und versuche nicht nur ein “ein toller Beitrag” oder … sowas ähnliches zu hinterlassen, deswegen kann ich es nicht nachvollziehen wenn ich mit dieser Einstellung angegriffen werde
Dann kommentiere ich auch noch bevorzugt auf Blogs die bei mir kommentieren, dabei leg ich zum Bespiel auch keinen Wert auf Nofollow oder Follow, denke das ist auch nachvollziehbar
@jokkel Ja ich habe die Diskussion ein wenig mitverfolgt. Ich finde es gut, dass Du zu Deiner Einstellung stehst. Nur wirst Du es nicht jedem Recht machen können. Ich glaube, dass die Blogger, die Dich angegriffen haben möglicherweise nicht so mit den technischen Hintergründen von Wordress vertraut sind. Dazu kommt dann noch dass WordPress im Standard auf “NoFollow” steht. Deine Einstellung zu den sogenannten Kurzkommentaren finde ich gut. Ein vollständiger Satz sollte es schon sein. Manchmal ist es da halt besser gar nicht zu kommentieren. Also, ärger Dich nicht. Bist Du noch in der Schweiz? Schönes Wochenende.